Globale Erwärmung: Geschwindigkeit seit 2015 verdoppelt

Klimakrise
Image by Jody Davis from Pixabay

Eine aktuelle Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung zeigt: Seit 2015 hat sich die Geschwindigkeit der globalen Erwärmung nahezu verdoppelt.

Die Forscher haben herausgerechnet, was natürliche Einflüsse wie das Wetterphänomen El Niño, Vulkanausbrüche und die Schwankungen der Sonnenaktivität zur Temperatur beigetragen haben. Dadurch zeigt sich das „langfristige Erwärmungssignal“ klarer.

Die Warnung der Forscher ist deutlich: „Setzt sich die Erwärmungsrate der vergangenen zehn Jahre fort, würde das zu einem langfristigen Überschreiten der 1,5-Grad-Grenze des Pariser Abkommens vor dem Jahr 2030 führen“.

Beide Wissenschaftler geben eine düstere Prognose ab: „Im aktuellen politischen Klima ist es durchaus möglich, dass sich die Erwärmung in ihrem raschen Tempo fortsetzt oder sogar noch weiter beschleunigt.“

Die Konsequenzen spüren wir bereits heute: mehr Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen und Stürme. Jedes Zehntelgrad erhöht die Risiken und und verschärft die Auswirkungen der Klimakrise,
wichtige Elemente im Klimasystem drohen endgültig zu kippen.

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Ein Kommentar

  1. Wer soll uns eigentlich vor der Klimakatastrophe noch retten? Die Gerichte? Die müssen immer noch Klimaaktivisten aburteilen, weil der Schutz unserer Lebensgrundlagen nicht in den Paragraphen steht, nur vage justiziabel ist