Der ökologische Fußabdruck der KI

CC0 Public Domain

Ein Bericht der United Nations University/Institute for Water, Environment and Health

Künstliche Intelligenz verursacht einen erheblichen ökologischen Fußabdruck, da für ihren Betrieb große Rechenzentren, leistungsfähige Chips, viel Strom, Wasser und Rohstoffe benötigt werden. Der weltweite Stromverbrauch von Rechenzentren lag 2025 bei etwa 448 TWh und könnte bis 2030 auf 945 TWh verdoppeln. Dadurch entstehen hohe CO₂-Emissionen, ein großer Wasserverbrauch und erheblicher Flächenbedarf.

Besonders energieintensiv sind generative KI-Anwendungen. Lange Texte, Bilder und vor allem Videos benötigen deutlich mehr Energie als einfache KI-Aufgaben. Durch die weltweit stark steigende Nutzung können sich diese Belastungen weiter erhöhen. Zusätzlich entstehen Umweltprobleme durch den Abbau kritischer Rohstoffe und den wachsenden Elektroschrott, der bis 2030 auf bis zu 2,5 Millionen Tonnen jährlich anwachsen könnte.

Der Bericht fordert deshalb eine nachhaltige KI-Entwicklung. Dafür sollen CO₂-, Wasser- und Flächenverbrauch transparent gemessen, KI-Systeme möglichst energieeffizient entwickelt und Ressourcen über den gesamten Lebenszyklus hinweg geschont werden.

Ziel ist es, den technologischen Fortschritt mit ökologischen Grenzen und Umweltgerechtigkeit in Einklang zu bringen.

Artikel kommentieren

Artikel kommentieren

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert. Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch diese Website einverstanden. Entnimm Weiteres bitte der Datenschutzerklärung.