Leserbrief von Sebastian Damm zum Bericht „Eine Krise, die nicht mehr aufhört“ im Donau Anzeiger vom 4. März:
„Es ist gut, dass ein Vortrag über die Klimakrise und deren Folgen auch hier in der Region so viel Raum in der Zeitung bekommt. Im Kommentar dazu fragt die Redakteurin, warum denn keine Grünen anwesend waren. Allerdings sind diese unter den auch bundespolitisch relevanten Parteien im Moment die Einzigen, die die Lage realistisch einschätzen und Maßnahmen dafür ergreifen wollen, um ·die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen zumindest nicht vollends zu zerstören. Die Grünen kennen also höchstwahrscheinlich die meisten der im Vortrag vorgestellten Fakten.
Man möchte vielmehr den Vertretern von CSU und SPD, aber auch der Freien Wähler, den Besuch solcher Veranstaltungen anraten. Denn so wie gerade jegliche Zukunftspolitik vor allem aus dem Bundeswirtschafts-ministerium rückabgewickelt wird, darf bezweifelt werden, dass die Auswirkungen unseres westlichen Lebensstils auf Natur, Klima und damit die Lebensqualität im heute und morgen verstanden worden sind. Es führt kein Weg daran vorbei, dass wir eher früher als später vom Verbrennen irgendwelcher Stoffe wegkommen.
Die Alternativen sind alle vorhanden. Nur leider regiert in Berlin derzeit der fossile Lobbyismus, sodass zukunftsfähige Politik auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse einen schweren Stand hat. Man kann nur hoffen, dass die Bürger dieses eklatante Missverhältnis zwischen Stand der Wissenschaft und Handeln der Politik bald erkennen und dann ihr wirksamstes Instrument der Demokratie einsetzen – die Stimme an der Wahlurne.“
Sebastian Damm kandidiert auf Platz 1 für den Bernrieder Gemeinderat und für den Deggendorfer Kreisrat.

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